Jährliche Sicherheitsbelehrung und gemeinsame Übung mit THW und DRK
Am 22. Oktober fand in Möckmühl die jährliche Sicherheitsbelehrung für alle DLRG-Einsatzkräfte statt. Aus dem gesamten Bezirk Heilbronn haben 54 Wasserrettungsdienstaktive teilgenommen. Der Technische Leiter Einsatz des Bezirks Stefan Schmidt hat zuerst die Ergebnisse der Klausurtagung der Bezirkstechnik in Cleebronn bekannt gegeben. Vorgestellt wurde die Kostenordnung für Veranstaltungssicherungen sowie die Vorgehensweise der Handy-Alarmierung. Die DLRG kann es sich nicht leisten, jeder Einsatzkraft einen digitalen Melder zur Verfügung zu stellen. Hierfür gibt es einfach keine Gelder. 10 Führungskräfte haben im Bezirk Heilbronn digitale Melder. Von Florian Krugmann, Torsten Hirsch oder Ingo Krämer werden im Einsatzfall alle Einsatzkräfte von diesen über Handy alarmiert. Die Einsätze in der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, dass dieses System sehr gut funktioniert.
Stefan Schmidt stellte die überarbeitete Führungsausstattung für die Einsatzfahrzeuge vor und übergab den Verantwortlichen neu erstellte Einsatzprotokolle und wichtige unentbehrliche Informationen, die die Arbeit erleichtern sollen.
Es gab einen Ausblick auf die geplanten Übungen im kommenden Jahr 2012 sowie Informationen über die Ausbildung zum Wasserretter und der Fachausbildung Wasserrettungsdienst.
Im Anschluss an die Sicherheitsbelehrung fand zusammen mit dem THW Widdern und dem DRK Möckmühl eine gemeinsame Übung statt.
Um 19.00 Uhr wurden die Einsätzkräfte alarmiert, dass auf der Gemarkung Züttlingen in Höhe Schloss Domeneck ein Angler vermisst wird.
Die Einsatzkräfte vom THW haben direkt mit dem großzügigen Beleuchten der Schadensstelle begonnen, zwe DLRG Rettungsboote von Ilsfeld und Möckmühl wurden ins Wasser gelassen. Drei Tauchtrupps haben sich sofort fertig gemacht, um mit dem systematischen Absuchen in der Jagst zu beginnen. 15 Minuten später erhielt die Einsatzleitung eine weitere Schadensmeldung. Ein Pkw mit vier vermissten Personen sei auf Höhe der Jagstbrücke im Wasser. Postwendend wurde ein Tauchtrupp zu dieser Stelle abgezogen. Dort suchten die Taucher zuerst nach dem Pkw, welchen sie zeitnah fanden. Für zwei Personen, die als Puppen dargestellt waren kam jede Hilfe zu spät. Die weiteren vermissten Personen wurden von DLRG-Fußstreifen unterkühlt gefunden. Die Sanitäter vom DRK haben diese dann zur weiteren Versorgung und Betreuung übernommen.
Mittlerweile entdeckte ein Tauchtrupp an der ersten Schadensstelle den vermissten Angler.
Da die Einstiegs- bzw. Ausstiegsstelle auf der Höhe Domeneck sehr steil und abschüssig war, haben die THWler kurzerhand einen Steg gebaut, um ein sicheres Bergen der Verunfallten und auch der Taucher zu ermöglichen.
Mittlerweile kam der Pkw mittels Hebesack an die Oberfläche und wurde durch Seilwinden der THW-Fahrzeuge an Land gezogen. Dieses Fahrzeug ist ein ausgebeinter Pkw des DLRG-Landesverbandes Württemberg eigens für solche Übungszwecke.
Gegen 22.00 Uhr wurde die Übung, die Bodo Wurdak hervorragend organisiert hat von den Einsatzleitern Thorsten Oberst (THW), Georg Schultes (DRK) und Stefan Schmidt (DLRG) abgebrochen.
In der Unterkunft des DRK konnten sich die Einsatzkräfte mit Getränken und heißen Würstchen stärken. Hierfür ein ganz lieber Dank an die fleißigen Helfer und Helferinnen.
Insgesamt haben 81 ! Einsätzkräfte von DRK, THW und DLRG teilgenommen und demonstriert, dass die Zusammenarbeit vorbildlich ist.






Wasserrettungsdienst Einsatztaucherprüfung vom 09. bis 11. September
Nach der erfolgreich absolvierten schriftlichen Prüfung am 09. April in Ulm fand vom 09. bis 11. September die praktische zentrale Einsatztaucherprüfung des Landesverbandes Württemberg in Kisslegg im Allgäu statt.
Ohne den Bezirk Heilbronn hätte es in diesem Jahr keine Einsatztaucherprüfung gegeben. Alle 6 Prüflinge kamen aus den Ortsgruppen Möckmühl und Oedheim.
Am Freitagabend standen nach der Begrüßung, Prüferbesprechung und Abendessen die Geräteprüfung und die Knotenkunde auf dem Programm.
Mit den Apnoeübungen, also den Tauchübungen ohne Atemhilfe begann nach dem gemeinsamen Frühstück der Samstagmorgen. 40 Meter Streckentauchen, 1 Minute Zeittauchen und 10 Meter Tieftauchen waren zu absolvieren. Psychisch anspruchsvoll ist das 10 Meter Tieftauchen im Moorsee in Kisslegg. Knapp unter der Oberfläche herrschen bereits Nullsichtbedingungen. In einer Tiefe von 2-3 Metern herrscht nur noch tiefe schwarze Nacht. Da kostet es schon Überwindung zu dem in 10 Metern Tiefe sitzenden Taucher abzutauchen und sich den Plastikbecher als Beweis mit hoch zu bringen.
In zwei Teams wurde dann weiter gearbeitet. Bei der Station „Arbeiten unter Wasser“ mussten die Prüflinge Ihre Fertigkeiten mit Hebesack und Arbeitsgeräten unter Beweis stellen. Eine Notsituation eines Tauchers war das Szenario bei der Rettungsübung. Das jeweilige Team musste schnell und situationsgerecht handeln. Das Augenmerk lag hier auf dem Notfallmanagement.
Teamfähigkeit war ebenfalls beim Prüfungsteil „Tauchgang“ gefragt. Hier wurden die Prüflinge auf ihre Fähigkeiten als Signalmann, Sicherungstaucher, Taucheinsatzführer und als Einsatztaucher geprüft.
Die vielen Übungen im Vorfeld haben sich bemerkbar gemacht. Von nichts kommt eben nichts. Alle sechs Kandidaten haben die Prüfungsteile souverän und zielorientiert absolviert. Prüfungsleiter Gerd Hertle konnte bereits vor Sonnenuntergang allen gratulieren und die Urkunden überreichen. Eine Hürde musste noch genommen werden; die Taufe durch Neptun, den Herrscher der Meere. Erst nach der Reinigung ihrer Sünden, dem Kosten der Früchte der Meere und einem Schluck aller sieben Meere wurden die sechs aufgenommen in den Kreis der Einsatztaucher des Landesverbandes Württemberg.
Wir sind stolz und gratulieren sehr herzlich Hendrik Blümmert, Thomas Blümmert, Tobias Blümmert, Matthias Hamberger und Rebecca Ponzer aus Möckmühl sowie Andreas Kelm (Bob) aus Oedheim.
Als Prüfer aus dem Bezirk Heilbronn waren mit dabei Markus Egner, Thomas Reiser, Petra Schmidt und Stefan Schmidt.
pes


Einsatz in Bad Friedrichshall am Freitag, 04. Februar
Am Freitagmorgen wurde gegen 8.20 Uhr von zwei Augenzeugen gesehen, dass ein Mann über das Brückengeländer am Salinenkanal in Bad Friedrichshall gestiegen ist. Kurze Zeit später war er verschwunden. Neben Polizei und Feuerwehr wurde auch die DLRG gegen 8.50 Uhr alarmiert. 13 Einsatzkräfte waren mit 2 GWW (Gerätewagen Wasserrettung) und 2 MTW (Mannschaftstransportwagen) vor Ort. Zahlreiche Einsatzkräfte von der Berufswehrwehr Heilbronn, des DRK (Deutsches Rotes Kreuz), der Freiwilligen Feuerwehr Bad Friedrichshall, der Polizei und Wasserschutzpolizei waren mit Fußstreifen entlang des Kanals unterwegs. Außerdem wurden Schlauchboote, Polizeihundeführer und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Die Einsatztaucher der Berufswehr Heilbronn und der DLRG bildeten gemeinsame Tauchtrupps und haben den Kanal systematisch abgesucht. Zusätzlich wurden Taucher eingesetzt, die an der Wasseroberfläche zwischen Bäumen und Buschwerk nach einer Person gesucht haben. Nach ca. 3 Stunden wurde die Suche abgebrochen. Stand heute haben wohl weitere Zeugen gesehen, wie sich der besagte Mann von der Brücke entfernt habe.
Auch wenn es sich offensichtlich um einen Fehleinsatz gehandelt hat, war Einsatzleiter Stefan Schmidt mit dem Verlauf des Einsatzes rundum zufrieden.
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Neckar 2000: "Flussgelaunt von Ort zu Ort"
Wie schon so oft in diesem Jahr, hätten sich unsere Einsatzkräfte wieder einmal vierteilen können. Neben den ganzen Diensten in den Freibädern, der Rettungswache am Breitenauer See und dem Triathlon an der Ehmetsklinge fand zeitgleich am 17. und 18. Juli die wunderschöne Veranstaltung „Flussgelaunt von Ort zu Ort“ statt. Einsatzleiter Felix Krugmann hatte hier schon im Vorfeld große logistische Herausforderungen zu lösen. An den beiden Tagen waren vor allem die Bootsführer und Rettungsschwimmer des Bezirkes gefragt. Die Bootsführer-Azubis wurden ebenfalls eingespannt und hatten tolle und vor allem reelle Übungsvoraussetzungen. Der Höhepunkt war sicher der Bootskorso am Samstagabend, der durch unsere Rettungsboote angeführt und am Ende abgesichert wurde. Von Feuerwerk zu Feuerwerk, von Stadt zu Stadt, von Bad Friedrichshall, Bad Wimpfen, Offenau, Bad Rappenau-Heinsheim nach Gundelsheim.
Durch das schnelle Eingreifen unserer Einsatzkräfte konnte Schlimmeres am Bootsanlegersteg in Offenau verhindert werden. Beim Festmachen eines Fahrgastschiffes fiel ein Kind ins Wasser zwischen Schiff und Bootsanleger. Die Mutter sprang sofort hinterher und zog das Kind aus dem Wasser. Allerdings befand sie sich dann selbst in der Gefahr zwischen Fahrgastschiff und Bootssteg eingeklemmt und verletzt zu werden. Die DLRG Kräfte haben sofort eingegriffen und mit vereinten Kräften das Boot weggedrückt und der Frau aus dem Wasser geholfen.
An beiden Tagen war jeweils 30 Rettungskräfte der DLRG im Einsatz.
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Hilfeleistungen beim Zabergäu-Triathlon
Beim 17. Zabergäu Triathlon am 17. Juli an der Ehmetsklinge waren unter anderem die Einsätzkräfte der DLRG für die Absicherung der 600 Athleten verantwortlich. Einsatzleiter Ingo Krämer musste bei einer kurzfristig kritischen Situation mit seinen Rettungsschwimmern eingreifen. Eine Teilnehmerin hatte starke Krämpfe und hielt sich krampfhaft an einer Boje fest. Die DLRG Kräfte brachten die Schwimmerin sicher und unbeschadet an Land.
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DLRG-Einsatz während der WM 2010
Ganz unbemerkt ging die Fußballweltmeisterschaft an der DLRG nicht vorbei. Nach dem Sieg unserer Nationalmannschaft über Argentinien fanden es vereinzelte Fans ganz spannend von der Friedrich-Ebert-Brücke in Heilbronn in den Neckar zu springen. Vor dem Spiel gegen Spanien am 07. Juli wurden wir von der Wasserschutzpolizei Heilbronn um Unterstützung gebeten. Mit zwei Rettungsbooten waren unsere Einsätzkräfte zwischen der Götzenturmbrücke und Friedrich-Ebert-Brücke zur Absicherung stationiert. Nach dem verlorenen Spiel hielt sich allerdings der Ehrgeiz der Brückenspringer in Grenzen.
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