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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Wuerttemberg e.V. - Bezirk Heilbronn









Klettern in den Felsengärten Hessigheim

Am 10.09.2011 stand das letzte Event  2011 für unser Jet-Schnuppern auf dem Programm. Nachdem die Bergwacht im Juni  die DLRG-Wachstation Lauffen besichtigt hat, wurden wir jetzt zu einem Gegenbesuch in die Felsengärten eingeladen.

Vom dortigen Parkplatz wanderten die 16 Teilnehmer bei schönstem Wetter zur Bereitschaftshütte der Bergwacht. Dort angekommen wurden wir vom Bergführer Holger Weidel herzlich empfangen. Zuerst berichtete Holger über die Aufgaben der ansässigen Bergwacht innerhalb des Rettungsdienstes. Ferner übernimmt die Bergwacht Aufgaben im Naturschutz und in der Pflege der Wanderwege. Anschließend erfuhren wir geologische Details über die Entstehungsgeschichte der Felsenformationen hoch über dem Neckar.

Da die Felsengärten innerhalb eines Naturschutzgebietes liegen, wurden alle Teilnehmer über das richtige Verhalten abseits der Wanderwege eingewiesen. Bei anschließenden Geschicklichkeitsübungen wurde der Teamgeist gestärkt und die Verantwortung für seinen Kletterpartner hervorgehoben.

Dann ging es endlich los. Mit dem Anlegen der Klettergurte und der Ausgabe der Steinschlaghelme spürte man eine zunehmende Anspannung der Teilnehmer. Mit den Bergführern Martina, Frank, Christian und Holger wurden vier Gruppen gebildet. Das Abenteuer konnte beginnen (Bild1).

Mit Klettergurten, Helmen, Kletterseilen und Proviant bewaffnet begann der Fußmarsch zu den Felsen innerhalb des Schutzgebietes. Bei der ersten Übung lernten wir das selbstständige Abseilen und Sichern an einem Hang. Ausgerüstet mit Kletterseil und Achter lernte jeder Teilnehmer die schräge Ebene sicher zu bewältigen (Bild2).

Bei der nächsten Übung, dem sogenannten Bouldern, lernten die Teilnehmer eine Strecke waagerecht ca. einen Meter über dem Boden den Fels entlang zu klettern. Ein besonderes Augenmerk galt der Gewichtsverteilung am Fels, fester Griffe und einem sicheren Tritt (Bild3).

Anschließend begann das eigentliche Klettern an einer senkrechten Wand. Mit laut zugerufenen Tipps von unten bewältigten die Jugendlichen verschiedene Strecken bis zu 10 Meter Höhe mit anschließendem Abseilen zurück zum sicheren Boden. Die Gefühle der Teilnehmer zwischen Unsicherheit, Anstrengung und zuletzt Erfolgserlebnis waren deutlich in ihren Gesichtszügen zuerkennen (Bild4).

Zu einem weiteren Highlight führten uns die Bergführer noch vor der Mittagspause. Durch ein Loch im Felsboden wurden die Teilnehmer etwa 6 Meter in eine dunkle Höhle abgeseilt (Bild5). Erst am Boden der Höhle angekommen erkannte man das kleine Licht des Ausgangs. Die letzten Meter der Höhle konnten dann nur noch durch krabbeln auf allen Vieren bewältigt werden (Bild6).

Nach einer ausgiebigen Mittagspause bei der Diensthütte der Bergwacht ging als dann wieder zurück zum Felsengarten. Dort angekommen lernten wir das richtige Stehen und Gehen auf einer schrägen nassen Felsplatte. Auch hier mussten wir erkennen, dass für das sichere Begehen eines Felsbodens viel Übung und Erfahrung erforderlich ist.

Als letzte Station suchte Bergführer Holger Weidel einen Felsvorsprung von etwa 12m Höhe aus. Von diesem ca. vier mal vier Meter großen Plateau konnte sich dann jeder Teilnehmer selbst bis zum Boden abseilen. Das Besondere an dieser Übung war, dass jeder Teilnehmer die Abseilgeschwindigkeit durch das Führen seines Seils selbst bestimmen konnte. Bei dieser Übung musste so mancher Teilnehmer seinen ganzen Mut zusammennehmen, um sich selbstständig über die Kante der Plattform abzuseilen (Bild7).

Zurück gekommen bei der Wachstation war der Stolz aber auch die Erleichterung der Jugendlichen zu spüren. Es waren sich aber alle einig, dass wir so einen Tag nächstes Jahr unbedingt wiederholen müssen.

Zum Schluss bedankte ich mich im Namen aller DLRGler für die herzliche Aufnahme und für einen erlebnisreichen sonnigen Tag bei der Bergwacht Hessigheim (Bild8).

Ulrich Blattert








Schnupper-Bootfahren am 6. und 7. Mai

<xml> </xml>Im Rahmen des Jugendeinsatzteams des Bezirk Heilbronn stand am zweiten Mai-Wochenende der dritte Teil des Schnupperprogramms auf dem Terminkalender.
Bereits am Freitagabend bekamen die Jugendlichen im Vereinsheim der Ortsgruppe Lauffen die theoretischen Teile über das Fahren mit den Rettungsbooten in der DLRG näher gebracht. Über verschiedene Themen wie Rettungsboote im Einsatz und Sicherheit auf Booten wurde referiert.
Am Samstagmorgen war nun der praktische Teil an der Reihe. Pünktlich um 10 Uhr trafen sich die 15 Jugendlichen wieder beim Vereinsheim direkt am Neckar. Mit Hilfe von Bootsführern und 4 Rettungsbooten aus dem Bezirk konnte die Bootsfahrt beginnen.
Die Boote wurden im Einbezug mit den Jugendlichen aufgeklart, fertig gemacht und ins Wasser gelassen. Nachdem alle in den Booten verteilt waren, ging es endlich los, den Neckar aufwärts.
Die Schnupper-Bootsfahrer konnten es kaum erwarten, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Schließlich durfte sich jeder als Bootsführer versuchen und über seine eigenen Wellen fahren. Die Begeisterung war riesig.
Die Mittagspause wurde im Vereinsheim beim Grillen verbracht.
Kaum fertig mit dem Essen, schon ging es noch mal bei herrlichstem Wetter, welches für´s Boot fahren nicht schöner sein konnte, auf´s Wasser.
Anschließend wurde zurück zur Anlegestelle gefahren und die Boote wieder an Land gebracht. Mit Hilfe der Jugendlichen wurden diese dann sauber und für den Transport fertig gemacht.
Abschließend bekam jeder Teilnehmer noch eine Urkunde überreicht.
Herzlichen Dank an den Organisator Ulrich Blattert, den Bootsführern Robert Aichroth, Sven Deininger, Jenny Köhler, Heiko Lang, Patrick Ziegler, sowie Bernd Blattert und der Fotografin Tanja Blattert.
Ein ganz lieber Dank auch an die Referenten Patrick Eichelroth, Patrick Fiedler, Robert Fiedler, Stefanie Lupfer und Stefan Moser für tolle Unterstützung.
jk


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Schnuppertauchen am 22. März in Möckmühl

Die Verantwortlichen des Bezirks Heilbronn möchten über Ortsgruppengrenzen und Tellerränder hinweg ein Jugendeinsatzteam aufbauen.

Hier sollen Jugendliche ab 12 Jahren angesprochen werden, sich in den unterschiedlichsten Bereichen des Wasserrettungsdienstes zu engagieren. Tauchen, Schnorcheltauchen, Boot fahren, Funken und Schnupperklettern in den Felsengärten Besigheim stehen zur Wahl. Beim ersten Termin dieser Ausbildungsoffensive am 22. März haben passend zum Datum 22 Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Heilbronn die Chance genutzt mal abzutauchen.

Bereits im Vorfeld dieser Veranstaltung wurden umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Gesundheitsatteste und Versicherungsschutz für die Jugendlichen, Organisation des Fahrdienstes sowie der Ausrüstung für die Unterwasser-frischlinge, die Tauchlehrer und die Ausbildungshelfer.

Los ging es dann mit einer Materialschlacht, als unzählige Tauchausrüstungsteile ins Hallenbad Möckmühl geschleppt wurden.

An vier Überwasserstationen konnten sich die Tauchneulinge über das Tauchen an sich und über das Einsatztauchen in der DLRG informieren. Fünf Tauchlehrer entführten die Jugendlichen in die Welt unter Wasser. Eins zu eins ging es hier zu Gange. Das heißt pro Tauchlehrer ein Schnuppertaucher, da die Sicherheit oberste Priorität hat.

Ca. 15 Minuten dauerte jeder Tauchgang und beim Auftauchen waren alle begeistert und gleichzeitig enttäuscht. Enttäuscht die andere Welt, in der man ganz anders atmet, in der man sich völlig anders bewegt wieder verlassen zu müssen.

Die Veranstaltung, die federführend von Ulrich Blattert organisiert wurde, war ein voller Erfolg. Wenn man Nachwuchs haben will, muss man eben neue Wege gehen.
Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Hauptorganisator Ulrich Blattert, den Tauchlehrern Markus Egner, Petra Schmidt, Stefan Schmidt und Achim Zethmeyer, den Helfern und Einsatztauchern Matthias Bauer, Sven Deininger, Robert Fiedler und Georg Knandel, der Zeitmanagerin Ina Blattert, der Fotografin Tanja Blattert und den Fahrern und Betreuern aus den Ortsgruppen, welche den Fahrdienst übernommen haben.


Der nächste Termin für das junge Einsatzteam findet am 03. April im Hallenbad Beilstein statt. Dort dreht sich dann alles um das Schnorcheltauchen.

pes

 

 

 


Tag der Offenen Tür bei der Wasserschutzpolizei






Die DLRG ist der Einladung der Wasserschutzpolizei Heilbronn zur Mitwirkung am Tag der Offenen Tür am 19. September sehr gerne gefolgt. Bei herrlichem Spätsommerwetter war der Besucherandrang groß. Die Ortsgruppe Heilbronn war mit einem Fahrzeug und einem Rettungsboot vor Ort.

Viel zu tun hatten Anette und Bernd Raabe sowie Peter Maier, die dort den Bezirk Heilbronn vertreten haben.

Mit dem Projekt „Die DLRG und Nivea im Kindergarten“ und einer Hüpfburg haben die drei dafür gesorgt, dass auch die Kids ihren Spaß hatten.

Die Kinder konnten auf Schwimmbrettern über einen imaginären See schwimmen, konnten sich an einem „Badregel-Puzzle“ austoben, malen oder mit Freunden das Baderegellied lautstark singen.

Doch auch viele Eltern fanden den Weg zum DLRG Informationsstand und haben sich vor allem über Schwimmkurse für ihre Kleinsten informiert.
pes